Wasseraufbereitung
Neubau, Altbau, Renovierung ...
Warum Aufbereitung?
Unser Trinkwasser enthält immer Kalk. Abhängig von Quelle oder Gewinnungsort ist es „härter“ oder „weicher“, also mehr oder weniger kalkhaltig. Wird der Kohlensäureanteil des Wassers verringert (z. B. durch Erwärmung) fällt der Kalk aus und setzt sich in Geräten und Leitungen als feste Kalkverbindung ab. Durch chemische oder elektrochemische Reaktionen besteht für das Hausleitungssystem zudem die Gefahr der Korrosion.
Folgeschäden wie Lochfraß und Abtragung des Rohrmaterials machen aufwändige und kostspielige Reparaturen nötig. Durch Wasseraufbereitung können Schäden, die durch Kalkablagerung und Korrosion entstehen, verhindert werden.
Verfahren
Wasserfilter gehören zum Standard jeder Hausinstallation und sollten somit Bestandteil jeder Anlage zur Wasserbehandlung sein. Ergänzt werden kann die Filteranlage durch eine chemische oder physikalische Wasserbehandlung. Bei der chemischen Wasserbehandlung werden dem Wasser entweder über Dosieranlagen chemische Stoffe zugesetzt oder es wird über eine Ionenaustauschanlage enthärtet.
Bei der physikalischen Wasserbehandlung wird durch magnetische Felder oder Stromimpulse eine Kristallkeimbildung hervorgerufen. Dadurch verbinden sich die Kalkionen untereinander und lagern sich nicht mehr in Geräten oder Leitungen ab.
