Optimierung

Hoher Öl- und Gaspreis – na und?

Deutlich weniger Strom brauchen neue elektronisch gesteuerte Umwälzpumpen gegenüber den alten. Umwälzpumpen, die das heiße Wasser durch die Heizkörper drücken, arbeiten oft mit zu hohem Druck. Meistens reicht es einen Pumpendruck von zwei Metern zu erreichen, um beispielsweise ein Haus von zehn Metern Höhe mit dem nötigen Wasserdruck zu versorgen. Die Pumpe muss ja nur den Heizungskreislauf in Schwung halten. Elektronisch gesteuerte Umwälzpumpen passen sich automatisch den Gegebenheiten an. Jedes Jahr lassen sich deshalb auf einen Schlag 50 bis 130 Euro Stromkosten sparen. Mit einem hydraulischem Abgleich wird zusätzlich Energie eingespart. Das klingt komplizierter als es ist.

Im Idealfall zirkuliert das Wasser in allen Heizkörpern gleichzeitig. Oft ist es aber so, dass die Heizkörper, die in der Nähe der Umwälzpumpe sind, intensiver durchflossen werden, als beispielsweise die Heizkörper im Obergeschoss.

Die Heizkörper im Obergeschoss werden nicht richtig warm, obwohl sie vol mit Wasser gefüllt sind. Oft ist deshalb der Pumpendruck oder die Betriebstemperatur der Heizanlage erhöht. Der Kundendienstmonteuer drosselt die Strömungsgeschwindigkeit der unteren Heizkörper, während er im Dachgeschoss dafür sorgt, dass das Wasser mit genügendem Druck durch die Heizkörper fließt. Sind die Heizkörper richtig eingestellt, können gegenüber vorher rund zehn Prozent eingespart werden.